Wichtel-Quartett selber machen — Kartenspiel-Bastelbogen mit 32 Karten & Aufbewahrungsbox
Quartett ist eines der schönsten Kartenspiele für die ganze Familie: einfache Regeln, viel Interaktion, und Kinder lernen ganz nebenbei Fragen zu stellen, zuzuhören und sich zu erinnern. Unser Wichtel-Quartett bringt zusätzlich Charme: 8 verschiedene Wichtelfamilien, jede mit vier Karten, dazu eine liebevoll gestaltete Aufbewahrungsbox.
Das Besondere: den Bogen gibt es in zwei Versionen. Die Mini-Wichtel-Version ist so klein, dass die Karten in Wichtelhände passen — perfekt für die Wichteltür. Die Kinder-Version ist größer und griffiger — genau richtig für kleine Menschenhände.
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Bastelbogen mit 32 Karten + Aufbewahrungsbox — Mini-Wichtel-Version UND Kinder-Version in einem PDF, sofort druckbar auf A4.
Bastelbogen herunterladenWas ist drin?
Der Bastelbogen umfasst drei Elemente:
1. Karten Vorderseite — 32 Karten mit 8 Wichtelfamilien. Jede Familie besteht aus 4 nummerierten Wichteln (1, 2, 3, 4) in derselben Farbfamilie — Grün, Pink/Beere, Rot, Beige, Blau-Rot, Denim, Grün-Rot, Beige. So sind Familien für Kinder auf einen Blick erkennbar.
2. Karten-Rückseite — einheitliches grünes Weihnachts-Muster mit Christbaumkugeln, Schneeflocken, Sternen und Geschenken. Sorgt dafür, dass alle Karten identisch aussehen, wenn sie umgedreht liegen.
3. Aufbewahrungsbox — Falt-Vorlage in zwei Größen: Mini-Version für die Wichteltür, Kinder-Version für Menschenkinderhände. Beide mit „Wichtel Quartett"-Branding und Wichtel-Silhouette.
Zwei Versionen — welche für wen?
Was du brauchst
- Bastelbogen ausgedruckt (beidseitig!)
- Etwas dickeres Papier (160–200 g)
- Schere
- Klebestift oder Klebeband
- Lineal + Bleistift
- Optional: Falzbein für saubere Kanten
- Optional: Klarlack für Haltbarkeit
- Optional: Cuttermesser + Schneideunterlage
Für stabile Karten festeres Papier (160–200 g/m²) nehmen — auf normalem Druckerpapier scheinen die Motive durch die Rückseite und die Familien werden vor dem Ausspielen erkennbar. Mindestens 160 g ist Pflicht für faires Spielen.
Anleitung Schritt für Schritt
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Beidseitig ausdrucken Bastelbogen in 100 %-Größe auf A4 drucken — mit „Beidseitig drucken" aktiviert. Wählst du zwischen Mini-Wichtel- oder Kinder-Version (oder beide!).
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Karten ausschneiden Alle 32 Karten entlang der schwarzen Außenlinien ausschneiden. Sehr genau arbeiten — schon 1 mm Größenunterschied verrät die Karten.
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Familien prüfen Alle Karten sortieren: 8 Familien × 4 Karten = 32. Jede Familie hat 4 Wichtel mit Nummern 1–4 in gleicher Farbe. Wenn eine fehlt: nochmal drucken.
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Karten laminieren (optional) Für langlebige Karten: mit Klarlack einsprühen oder Klebefolie überziehen. Karten halten dann monatelanges Umdrehen aus.
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Box ausschneiden Box-Vorlage entlang der durchgezogenen Linien ausschneiden. Gestrichelte Linien = Falzlinien, nicht schneiden!
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Falzlinien anritzen Alle gestrichelten Linien mit Lineal + stumpfem Messer oder Falzbein vorritzen — dann faltet sich die Box sauber.
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Box falten & kleben Nach Falzlinien in Form falten. Laschen mit „Kleben"-Beschriftung mit Klebestift fixieren. Reihenfolge: erst Bodenseiten, dann Seitenwände, zuletzt Deckelklappe.
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Karten reinlegen — fertig! Alle 32 Karten stapeln, in die Box legen, Deckel zu. Sieht offen aus wie ein gekauftes Wichtelspielzeug.
Schere und Cuttermesser nur unter Aufsicht Erwachsener. Wegen Verschluckungsgefahr für Kinder unter 3 Jahren nicht geeignet — Karten sind klein.
Quartett-Spielregeln — einfach erklärt
1. Karten austeilen: Alle 32 Karten gründlich mischen und im Uhrzeigersinn vollständig an alle Mitspieler verteilen.
2. Jüngster beginnt: Der jüngste Spieler ist zuerst dran. Er fragt einen beliebigen Mitspieler nach einer bestimmten Karte, die ihm noch für ein Quartett fehlt.
3. Wichtige Regel: Nach einer Karte darf nur gefragt werden, wenn der Spieler bereits mindestens eine Karte aus dem entsprechenden Quartett auf der Hand hat.
4. Karte abgeben: Besitzt der gefragte Mitspieler die gewünschte Karte, muss er sie abgeben. Der fragende Spieler bleibt so lange am Zug, bis ein Mitspieler die gewünschte Karte nicht besitzt.
5. Nächster ist dran: Danach ist der Spieler an der Reihe, der die letzte Frage nicht beantworten konnte — er darf nach einer Karte fragen.
6. Quartett komplett! Sobald ein Spieler alle 4 Karten eines Quartetts gesammelt hat, legt er das vollständige Quartett offen auf den Tisch.
7. Ende: Wer keine Karten mehr auf der Hand hat, wartet bis zum Ende. Weiterspielen, bis alle 8 Quartette vollständig abgelegt wurden. Wer die meisten Quartette gesammelt hat, gewinnt.
„Emma, hast du die Wichtelmädchen mit dem grünen Kleid Nummer 3?" — Hat Emma sie, muss sie sie abgeben. Hat sie sie nicht, ist Emma jetzt dran und darf fragen.
Als Wichtel-Post überraschen
Das schönste Szenario: Der Wichtel bastelt das Quartett heimlich in der Nacht (Mini-Version passt genau!) und legt es am Morgen mit einer Notiz auf den Frühstückstisch:
„Liebe Kinder, letzte Nacht habe ich Quartett gespielt — aber alleine ist es langweilig. Deshalb habe ich für euch ein eigenes Set gebastelt. Vielleicht mögt ihr es mit mir spielen? Legt es abends zurück, dann suche ich wieder alle Wichtel-Familien zusammen. Euer Wichtel 🎩"
Am nächsten Morgen liegen einige Karten „vermischt" — der Wichtel hat gespielt. Kinder finden das jedes Mal magisch.
Tipps für perfekte Ergebnisse
Beidseitiges Drucken zwingend: Ohne Rückseite kannst du das Motiv durchsehen und Quartett funktioniert nicht. Wenn dein Drucker keinen Duplex kann → Vorderseite drucken, Blatt umdrehen, Rückseite auf gleiche Blatt drucken. Vorher an Testseite ausprobieren.
Alle Karten gleich groß: Papierschneider oder Cuttermesser mit Lineal — 1 mm Unterschied macht die Karten unbrauchbar.
Ecken runden: Mit Nagelschere Ecken abrunden — sieht wie gekaufte Karten aus.
Familien-Übersicht: Auf einem Extra-Zettel notieren, welche Wichtelfamilien es gibt (z. B. „grüne Familie: 1 Emma, 2 Tim, 3 Lea, 4 Ben"). So können Kinder leichter fragen.
Beide Versionen basteln: Mini für die Wichteltür, groß für die Familie — Wichtel und Menschen spielen dann parallel.
An einem Adventswochenende ein Familien-Quartett-Turnier veranstalten. Jeder spielt gegen jeden. Wer am Ende die meisten Quartette gesammelt hat, gewinnt eine kleine Wichtel-Trophäe — z. B. eine Papier-Wichtelmütze zum Aufsetzen.
Was du sonst mit den Karten machen kannst
Memory-Variante: 2 Bogen drucken → 64 Karten (jedes Motiv doppelt) → Wichtel-Memory. Zwei Spiele aus einem Bastelbogen.
Wichtel-Familien kennenlernen: Kinder geben jeder Wichtelfamilie einen eigenen Familiennamen und eine kleine Geschichte. Aus einem Kartenspiel wird ein Rollenspiel.
Bilderrahmen-Deko: Übrige Karten in kleine Bilderrahmen — schon habt ihr Wichtel-Deko fürs Kinderzimmer.
Geschenkanhänger: Karten mit Loch — perfekte Anhänger für Wichtel-Post oder Adventsgeschenke.
Noch mehr magische Wichtel-Spielideen.
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