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Wann kommt der Wichtel? – alles zur Wichtelzeit | Wichtelfreund
– Wichtelwelt –
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Wann kommt der Wichtel? – alles zur Wichtelzeit

Lesezeit: 7 Min.
Wann kommt der Wichtel
Er kommt nicht auf Bestellung. Er kommt, wenn er kommt – leise, unangekündigt, und immer dann wenn man es am wenigsten erwartet. Aber ein paar Dinge lassen sich trotzdem sagen.

Wann kommt der Wichtel?

Wichtel sind an keine festen Daten gebunden. Aber sie mögen die Adventszeit – die dunklen Abende, die Kerzen, den Geruch von Zimt und Tannennadeln. Die meisten Wichtel erscheinen irgendwann zwischen dem 1. Dezember und dem Heiligen Abend.

Ein guter Zeitpunkt für den Einzug ist das erste Adventswochenende. Die Stimmung ist magisch, das Kind hat noch viele Wochen vor sich – und der Wichtel hat genug Zeit, sich richtig einzuleben und seine besten Streiche zu planen.

Wichtel-Tipp

Kein festes Datum nötig. Der Wichtel kommt, wenn er kommt – und das macht ihn umso glaubwürdiger. Kündige nichts an. Lass das Kind einfach entdecken.

Wie kündigt er sich an?

Gar nicht – das ist das Schöne. Der Wichtel kündigt sich nicht an. Er ist einfach plötzlich da. Morgens, wenn das Kind aufwacht, ist die Tür da. Ein Brief liegt davor. Kleine Spuren führen davon weg.

Das ist der Moment. Nicht der Brief. Nicht die Tür. Sondern die Sekunde, in der das Kind begreift: Hier war jemand. Und ich habe es verschlafen.

So gelingt der erste Morgen
  1. Wichteltür in der Nacht aufstellen – an der Fußleiste im Flur oder unterm Treppengeländer.
  2. Ersten Brief vor der Tür platzieren – klein, gefaltet, mit einem Faden zusammengebunden.
  3. Optional: eine Spur aus Mehl oder Glitzer vom Eingang weg legen.
  4. Am Morgen nichts sagen – einfach warten bis das Kind es selbst entdeckt.

Wie lange bleibt der Wichtel?

Das entscheidest du. Die meisten Wichtel bleiben die gesamte Adventszeit – von Anfang Dezember bis Weihnachten. Manche Familien lassen ihren Wichtel bis zum Dreikönigstag am 6. Januar bleiben, wenn traditionell der Weihnachtsschmuck abgeräumt wird.

Wichtig ist nicht das genaue Datum – sondern dass der Abschied genauso durchdacht ist wie der Einzug. Ein Wichtel, der einfach verschwindet ohne ein Wort, hinterlässt Fragezeichen. Einer der sich verabschiedet, hinterlässt eine Geschichte.

Was macht der Wichtel tagsüber?

Wichtel schlafen tagsüber – zumindest meistens. Sie sind nachtaktiv und sehr scheu. Deshalb sieht man sie nie direkt, auch wenn man noch so lange wartet oder leise ist.

Tagsüber liegt der Wichtel irgendwo in seiner kleinen Unterkunft hinter der Tür und schläft. Oder er plant seinen nächsten Streich. Oder er schreibt Briefe nach Hause – an den Nordpol, an andere Wichtel, an den Weihnachtsmann.

Kinder, die neben der Wichteltür lauschen, hören manchmal ganz leise Geräusche. Ob das stimmt? Das musst du selbst entscheiden.

Wichtel-Tipp

Wenn das Kind fragt warum es den Wichtel nie sieht: „Wichtel sind so scheu, dass sie sich sofort verstecken wenn jemand in die Nähe kommt. Du kannst ihn nur an seinen Spuren erkennen."

Wann geht der Wichtel wieder?

Der Wichtel geht in der Regel in der Heiligen Nacht – wenn der Weihnachtsmann kommt, werden alle Wichtel zurück zum Nordpol gerufen. Sie helfen beim letzten großen Einsatz. Danach schlafen sie das ganze Jahr bis zum nächsten Advent.

Ein schöner Abgang ist der 6. Januar – Dreikönig. An diesem Tag wird traditionell der Weihnachtsschmuck abgeräumt, und der Wichtel schließt sich dem an. Er hinterlässt einen letzten Brief und ist dann weg.

Die Wichtelzeit im Überblick

So sieht ein typischer Wichtel-Dezember aus:

1. Advent
Der Einzug
Die Wichteltür erscheint über Nacht. Der erste Brief liegt davor. Kleine Spuren führen vom Eingang weg. Das Kind entdeckt alles am Morgen.
Dezember
Die aktive Zeit
Der Wichtel streicht durch die Wohnung, hinterlässt Streiche, schreibt Briefe und beobachtet. Nicht jede Nacht passiert etwas – aber wenn, dann weiß das Kind sofort: Er war da.
23. Dez.
Die Ankündigung
Ein Brief kündigt an: Der Wichtel muss bald weiter. Er hat noch etwas geplant – aber dann ist es Zeit.
24. Dez.
Der Abschied
In der Heiligen Nacht ist der Wichtel weg. Nur der Abschiedsbrief liegt noch da, zusammen mit einem kleinen Abschiedsgeschenk. Die Tür bleibt – für nächstes Jahr.
Nächster Advent
Die Rückkehr
Der Wichtel kommt wieder. Er erinnert sich an alles. Die Geschichte geht weiter – und wird mit jedem Jahr tiefer.
„Ich bin da. Ihr habt mich nicht gesehen – aber ich euch.

Ich mag es hier. Es riecht nach Adventszeit.

Ich bleibe eine Weile. Haltet die Augen offen.

– Euer Wichtel"

Häufige Elternfragen

– Häufig gefragt –
Ab welchem Alter funktioniert der Wichtel?
Am stärksten zwischen 3 und 8 Jahren. Aber auch jüngere Kinder reagieren auf die Spuren und Briefe – und ältere Kinder, die noch ein bisschen glauben wollen, lassen sich überraschen.
Muss der Wichtel jeden Tag etwas anstellen?
Nein. Wichtel sind unberechenbar – das gehört zur Geschichte. Manchmal passiert tagelang nichts. Das macht die aktiven Nächte umso aufregender.
Was wenn das Kind den Wichtel sehen will?
Wichtel sind extrem scheu. Sie verschwinden sofort wenn jemand in die Nähe kommt. Man sieht sie nie direkt – nur ihre Spuren. Das ist keine Lüge, das ist Teil der Geschichte.
Was wenn das Kind nicht glaubt?
Einfach weitermachen. Manche Kinder brauchen zwei oder drei Morgen bis der Funke überspringt. Die Neugier kommt von allein – man muss sie nur nicht forcieren.
Kommt der Wichtel jedes Jahr wieder?
Das entscheidest du. Viele Familien machen die Wichtelzeit zur jährlichen Tradition – der Wichtel kennt die Familie inzwischen, erinnert sich an alles und knüpft jedes Jahr daran an. Die Magie wächst mit den Jahren.

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– Aus dem Wichtelwald –

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